Carolin Speyerer

team-caroCarolin Speyerer

Geb.:

30.08.1988

 

 

 

Seit wann "steinwild" und wie kamst du dazu:

Seit 2015 

Weil es in der Oberpfalz die schönsten Jungs und vor allem geilsten Klamotten gibt!!

Hobbies:

Jede freie Minute am Fels verbringen!!! Bleibt dann doch noch etwas Zeit übrig gehe ich laufen, schwimmen oder reiten.

Sportkletterrouten:

  • Magnetfinger, 7c+, Pfalz, Deutschland
  • Planéte groove, 7c+, Gorge du Tarn, Frankreich
  • Judasziege, 7c, Frankenjura, Deutschland
  • Kunstwerk, 7c, Pfalz, Deutschland
  • Antologica, 7c, Margalef, Spanien
  • Van Helsing, 7c, Los Vados, Spanien

 

Mehrseillängen:

  • Levitation 29, 5.11b/c, 330m, Red Rocks (USA), mixed bolted
  • Solar Slab,5.6, 370m, Red Rocks (USA), laufendem Seil
  • Kor-Ingalls, 5.9, Castelton Tower Utah (USA), bei orkanartigen Böen
  • Costa Blanca, 6c+, 210m, Penon de Ffach (Spanien), in 2,5h bei Eiseskälte
  • Fiesta de los Biceps, 6c+, 250m, Riglos (Spanien), einfach nur geil

 

Und sonst so:

2007 nahm mich mein damaliger Freund das erste Mal mit zum Klettern in der Pfalz. Meine ersten Erfahrungen bestanden darin, mich im Toprope durch Sandsteinrisse und über Platten und Wülste zu schrubben. Dadurch bestand der Beginn meiner Kletterkarriere eher aus blauen Flecken und Schürfwunden, als aus großen Zahlen und spektakulären Rotpunktversuchen. Auch an erste Vorstiegsversuche war erstmals nicht zu denken, da die Absicherung in der Pfalz in leichten Routen mehr schlecht als recht ist.

 2008 machte ich mein Abitur und floh für ein Jahr nach Australien. Nach meinen ersten Klettergehversuchen in der Pfalz, die eher wenig erfolgreich waren, verschob ich das Klettern erst mal ganz nach hinten in meiner Prioritätenlisten und widmete mich ganz der Schönheit der australischen Landschaft. Nachdem ich sieben Monate meiner Zeit damit verbrachte von einem der schönsten Strände zum nächsten zu fahren, hatte ich absolut keinen Bock mehr auf Sightseeing und sehnte mich doch wieder nach einem kleinen Stückchen Fels. Und so erreichte ich im Oktober die Grampians in Australien. Nach drei Wochen in einem der geilsten Bouldergebieten der Welt, hatte mich das Kletterfieber gepackt. Nach drei Wochen Bouldern ging es dann für sechs Wochen nach Neuseeland. In Paynes Ford konnte ich dann erste erfolgreiche Vorstiegsversuche verbuchen und ab diesem Zeitpunkt war das Klettern nicht mehr aus meinem Leben zu verbannen.

2009 fing ich in Landau an zu studieren. Ab diesem Zeitpunkt verbrachte jede freie Minute irgendwo in den Tiefen des Pfälzer Waldes und versuchte meine blauen Flecken und Schürwunden in den Griff zu bekommen. Da ja die Pfalz nicht gerade als das ultra gut abgesicherte Sportklettergebiet gilt und ich mich doch gerne mal etwas am Fels fürchte, entfloh ich dem Sandstein sobald ich mehr als zwei Tage am Stück frei hatte. Vorteil davon, ich habe schon jede Menge Felsen in unterschiedlichen Ländern gesehen.

Beim Klettern liebe ich es viele verschiedenen Gebiete zu bereisen und dort alle möglichen Touren zu probieren und zu klettern. Doch das Wichtigste und Schönste bleibt, dass man immer mit anderen Menschen zusammen ist und Kletterer aus der ganzen Welt trifft. Solange ich noch irgendwie geradeaus laufen kann, ist das Klettern nicht mehr aus meinem Leben weg zu denken. Und wer möchte schon freiwillig auf das Bier danach verzichten? ;)

PS: Ach ja und wer noch nie in der Pfalz klettern war, eigentlich ist es ein wirklich schönes Gebiet und es lohnt sich auf jeden Fall dort einmal vorbei zu schauen.

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